Zusammenarbeit
Arbeitsbedingungen, Rollen und Weiterentwicklung
Arbeitsbedingungen
Arbeitszeiten
Bei uns stehen die Wirkungen unserer Arbeit im Zentrum und nicht die Zeit, die wir dafür gebraucht haben. Wir nutzen Wochenarbeitszeiten als Orientierung, aber nicht als Dogma. Das heißt, jeder kann seine Arbeitszeit frei gestalten, solange sie und er damit niemanden anderen im Weg steht, seinen oder ihren Verantwortlichkeiten nachzukommen.
Aufbauend auf den gesetzlichen Bestimmungen kann jede*r frei Urlaub in Eigenregie wählen, solange sichergestellt ist, dass es keinen hinderlichen Einfluss auf die Arbeit der anderen Komplizen hat.
Ausnahme: wenn das Gedeihen oder der Fortbestand unserer Organisation bzw. ihre finanzielle Basis gefährdet ist.
Arbeitsort
Jede*r kann frei über den eigenen Ort der Arbeit bestimmen. Ob dies nun im Homeoffice, im Büro oder von irgendwo auf der Welt ist.
Einzige Einschränkung ist hierbei die Erreichbarkeit und die Möglichkeit, dass der Ort das Wahrnehmen der eigenen Verantwortlichkeiten ermöglicht. Wenn es dazu notwendig ist, direkt beim Kunden vor Ort zu sein oder im Büro, ist das so.
Vergütung
Die Vergütung aller Komplizen wird mit den Gesellschafterinnen abgestimmt und anschließend transparent mit allen Komplizen geteilt.
Arbeitszeiterfassung
Jede*r Kompliz*in ist verpflichtet, seine Arbeitszeiten zu erfassen. Dies geht auf ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahr 2022 zurück.
Geschäftsführende Gesellschafter sind von dieser Regel ausgenommen und müssen nur abrechenbare Zeiten erfassen.
Unser Rollen-Framework
Wir verteilen Verantwortlichkeiten in Form von Rollendefinitionen, die die folgenden grundlegenden Informationen enthalten:
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Verantwortlichkeiten
Aspekte unserer Arbeit, für die die Rolle verantwortlich ist. Die Rolle kümmert sich darum, dass dieses Aufgabengebiet stets bearbeitet wird – das heißt nicht zwingend, dass die Person alles alleine erledigen muss.
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Hoheitsgebiete
Hier werden autonome Freiheitsgrade definiert, die es der Rolle ermöglichen, selbstständig Entscheidungen zu treffen. Wenn nötig, können Delegationsstufen vereinbart werden.
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Abgrenzung
Hier können optional Themen und Aufgabengebiete festgehalten werden, die definitiv nicht zum Verantwortungs- oder Hoheitsbereich der Rolle gehören.
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Rollenbesetzung
In diesem Abschnitt wird gemeinsam festgelegt, wie die Rolle besetzt wird. Hier können von der klassischen Zuweisung durch die Geschäftsführung bis hin zur gemeinsamen Rollenwahl verschiedenste Methoden vereinbart werden.
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Fähigkeiten
Nicht jeder bringt die Fähigkeiten für jede Rolle mit. Dieser Bereich beschreibt die notwendigen Fähigkeiten und das entsprechende Level – als Orientierung für die Besetzung und für alle, die die Rolle einmal einnehmen möchten.
Ziel ist es, jede und jeden von uns in den Rollen wirken zu lassen, die am meisten Freude machen und gleichzeitig hohen Nutzen bringen.
Die Übersicht aller aktuellen Rollen und ihrer Besetzung findest du im Organigramm.
Weiterentwicklung: Peer-Feedback
Jede*r Kompliz*in nimmt mindestens eine oder mehrere Rollen wahr. Damit jeder sich weiterentwickeln kann, brauchen wir Feedback. Um dies sicherzustellen, ruft jeder mindestens einmal im Jahr zu einem Peer-Feedback auf. Dabei lädt der Feedbacknehmer selbstständig alle Peers ein, mit denen er oder sie regelmäßig zusammenarbeitet. Es dürfen auch ausdrücklich Kunden und Partner dabei sein.
In dem Peer-Feedback werden drei Runden durchgeführt:
- Was habe ich in meinen Rollen gut gemacht?
- Was kann ich anders machen?
- Welche Entwicklungsschritte kann ich hierfür unternehmen?
Jede Runde wird dabei von der Feedbacknehmerin gestartet und dann kommen alle Peers einer nach dem anderen an die Reihe zu ergänzen.
Diese Regel gilt ausdrücklich für alle Komplizen – egal in welcher Rolle oder Funktion.