Rhythmus & Rituale

Unser Herzschlag: Zyklen, Meetings und gemeinsame Zeit

Operativer Rhythmus

Wir als Organisation brauchen einen Herzschlag, der uns in regelmäßigen Abständen Zeit gibt, zurückzublicken, Entscheidungen im Hier und Jetzt zu treffen und uns für die gemeinsame Zukunft neu auszurichten.

3-Monats-Zyklen (OKR)

Wir arbeiten in 3-Monats-Zyklen. Am Anfang eines Zyklus steht die Planung der kommenden 3 Monate. Hierfür arbeiten wir mit dem OKR-Modell (Objectives and Key Results). OKRs werden gemeinsam erarbeitet und verabschiedet.

Am Ende des Zyklus führen wir eine Retrospektive durch, um zu lernen, was gut und was nicht so gut funktioniert hat. Dies integrieren wir dann in die nächste Planung.

Wochentakt

Innerhalb der Monatszyklen nutzen wir unsere wöchentliche Besprechung am Montag um 9 Uhr (45 Minuten) für ein Update der Erreichung der OKRs. Diese Meetings werden online durchgeführt.

Um unsere persönliche Verbindung zu pflegen, haben wir freitags von 9–13 Uhr unser Arbeitstreffen vor Ort. Hier ist Zeit für größere Themen, Klärungen, Tischtennis oder einfach gemeinsam etwas schaffen.

Teamrituale

Neben unseren operativen Meetings setzen wir auf Rituale, die uns als Team stärken. Diese Rituale finden immer in Präsenz statt und sollten nur aus triftigem Grund nicht besucht werden.

Sommer- und Winterklausur

Alle 6 Monate führen wir eine Klausur durch. Diese finden stets außerhalb der normalen Arbeitsumgebung statt und können, wenn nötig, auch über mehrere Tage gehen.

Präsenz-Fokus

Eine Person (wechselndes Team aus Freiwilligen) kümmert sich um die Planung und Durchführung – damit jeder es jedem mal schön macht.

Kooperation mit Anderen

Um unserem Sinn zu folgen, können wir immer auch auf die Expertise und die Fähigkeiten von Personen zurückgreifen, die nicht Teil von Vitale Arbeitskultur sind. Hierfür sind die folgenden Prinzipien zu beachten:

  • Klare Interessen und Bedürfnisse

    Es sollte von beiden Seiten aus detailliert geklärt sein, welche Interessen und Bedürfnisse für die Zusammenarbeit bedeutsam sind. Mindestens sollten die Fragen „Was brauche ich von dir?“ und „Was brauche ich von dir nicht?“ in beide Richtungen beantwortet worden sein.

  • Qualität

    Die Ergebnisse der Kooperation sollten im Einklang mit der Qualität stehen, die Vitale Arbeitskultur anstrebt. Es braucht ein klares JA vom zukünftigen Kooperationspartner.

  • Fähigkeit zur Annahme von Feedback

    So wie wir intern Feedback als zentrales Werkzeug verstehen, sollte auch ein Kooperationspartner dazu in der Lage sein, Feedback zu geben und zu nehmen. Wir wollen es uns schön machen – auch mit denen, mit denen wir zusammenarbeiten.

  • Humor

    Wir lachen gerne und das auch zusammen mit unseren Kooperationspartnern.

Gewinne fair-teilen

Nach unserem Prinzip „Aus der Fülle in die Fülle“ – hier die Rahmenparameter, wie der Gewinn aus einer Kooperation verteilt werden kann:

Feste Kommission

Bei Aufträgen unter 10.000 € rechnen wir mit einer Kommission von 15 % für den jeweils anderen. Sollten sich Folgeaufträge ergeben, nutzen wir diese 15 % bis sich ein Umsatzvolumen von 50.000 € ergeben hat.

Wertvertrag

Bei Aufträgen über 10.000 € nutzen wir den Wertvertrag nach Gebhard Borck.

Führung

Geschäftsführung

Wir führen uns als Geschäftsführung gegenseitig. Das heißt, wir geben Feedback und nehmen Feedback an und fördern die gegenseitige Wahrnehmung der Geschäftsaktivitäten. Unsere Grundlage sind unser Purpose, unsere Werte, unsere Strategie, unser Markenauftritt, unsere Ziele (OKRs) und unsere Vereinbarungen.

Supervision

Wir führen einmal pro Quartal eine Supervision von 3 Stunden durch, um unsere Zusammenarbeit auf einer tieferen Ebene zu reflektieren.